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Kooperationen kommunaler Unternehmen – auf die richtige Gestaltung kommt es an.
Aktuell besteht ein Trend zur Rekommunalisierung, der den Stadtwerken in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit den Rücken stärkt. Dennoch sind die kommunalen Unternehmen nicht zuletzt aufgrund sinkender Netzentgelte sowie zunehmender Komplexität und Dynamik des Marktes einem großen Kostendruck ausgesetzt. Darüber hinaus werden sie durch politische oder gesetzliche Vorgaben dazu angehalten, erhebliche Investitionen zu tätigen, deren Rentierlichkeit oft kaum abzuschätzen ist. Die Kernfragen lauten deshalb:
· Wie lassen sich die Ergebnisse der Vorjahre unter den aktuellen Rahmenbedingungen realisieren?
· Wie kann das notwendige Know-how für neue Aufgaben bereitgestellt werden?
· Wie lassen sich große kapitalintensive Vorhaben meistern?
Notwendig sind schlanke und effiziente Prozesse in allen Unternehmensbereichen. Dazu bieten sich neben unternehmensinternen Optimierungen vor allem Kooperationen mit anderen Unternehmen an. Dies gilt insbesondere für kleinere Unternehmen, die z.B. gerade in den Querschnitts- bzw. Unterstützungsprozessen (Einkauf, IT, Personalverwaltung etc.) nicht die kritische Größe für eine effiziente Aufgabenerfüllung erreichen. Durch eine intelligente Organisation dieser Prozesse können vielfach noch erhebliche Potenziale realisiert werden. Die Bandbreite an Lösungen reicht dabei von der internen Organisation als Serviceeinheit (quasi als interne Kooperationslösung über die verschiedenen Sparten) über die Wahrnehmung der Aufgabe in Kooperationen mit anderen Unternehmen bis hin zur Auslagerung an externe Dienstleister. Darüber hinaus bieten sich Kooperationen auch für ausgewählte Kernaufgaben (z.B. Netzbetrieb) oder zur Entwicklung und Realisierung neuer (kapitalintensiver) Vorhaben z.B. im Bereich des Mess- und Zählwesens (aktuell Smart Metering) an. Gerade Kooperationen mit anderen kommunalen Unternehmen stellen in diesem Zusammenhang eine häufig präferierte Option dar.
In der Vergangenheit sind Kooperationsbemühungen jedoch vielfach gescheitert, da wesentliche Erfolgsfaktoren nicht berücksichtigt wurden. So zeigt die Erfahrung, dass ein drohender Verlust der Eigenständigkeit und der eigenen Einflussnahme auf die Geschäftstätigkeit wesentliche Gründe für das Scheitern von Kooperationsbestrebungen darstellen. Darüber hinaus werden die Interessen der Kooperationspartner häufig nicht ausreichend in die Überlegungen einbezogen. Kooperationen können nur dann die notwendig Unterstützung erfahren, wenn sich für alle Beteiligten messbare Vorteil ergeben („Win-Win Situation“). Zahlreiche Beispiele belegen jedoch, dass mit der richtigen Herangehensweise die gewünschten Erfolge realisiert werden können.
Lischke Consulting unterstützt Sie mit einem bewährten Vorgehen bei dem gesamten Prozess, angefangen bei der Analyse der Aufgangssituation bis hin zur konkreten Ausgestaltung der Kooperationslösung. Dabei berücksichtigen wir explizit die für erfolgreiche Kooperationen bzw. Auslagerungen von Leistungen typischen Erfolgsfaktoren, z.B. Sicherstellung des kommunalen Einfluss oder Gewährleistung der Identität des jeweiligen Unternehmens.
Kontakt:
Volker Wallbaum (Manager),