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Studie zur Untersuchung der Dynamik in der Luftfahrtzulieferindustrie
In Kooperation mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem Fachmagazin aerotec hat Lischke Consulting eine Studie erstellt, in der die Dynamik des Flugzeugbaus speziell für die Zulieferindustrie analysiert wurde.
Neben der generellen Wachstumsdynamik der Branche ist eine deutliche Verschiebung in den Wertschöpfungsketten zu verzeichnen. Treiber sind hier u.a. die Verlagerung von Wertschöpfungsanteilen in den Dollarraum bzw. in die Kundenregionen sowie die Verlagerung von Entwicklungsanteilen auf die Zulieferer zur Reduzierung von Entwicklungsrisiken. Diese Veränderungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Flugzeughersteller mit den Zulieferern und damit die zukünftige Struktur der Wertschöpfung in der Luftfahrtindustrie.
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen, dass die Zulieferindustrie in der Luftfahrtbranche vor einem strategischen Umbruch steht. Um Kosten zu sparen und die Komplexität der eigenen Wertschöpfung zu reduzieren, werden die Hersteller immer mehr Leistungen an die Zulieferer geben. Der Anteil der Fremdleistung bei den Flugzeugherstellern wird zunehmen und auf deutlich über 70% steigen. Neben der Übernahme von Fertigungsanteilen werden Zulieferer zukünftig auch im Bereich der Entwicklung sowie Technologie- und Systemkompetenz definierte Arbeitsanteile übernehmen.
Wenn die Zulieferer an den zukünftig hohen Wachstums-Chancen in der Luftfahrtbranche partizipieren wollen, müssen sie auf die veränderten Anforderungen reagieren.
Die Luftfahrtzulieferindustrie steht an einem Wendepunkt.
Anlage: Studie als pdf
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