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November 2009

Rekommunalisierungswelle in der Ver- und Entsorgungsbranche

Galten noch vor einiger Zeit Public-Private-Partnership (PPP) Modelle im Zuge des Liberalisierungsprozesses als zukunftsweisend, so lässt sich nun eine Umkehrung dieses Trends beobachten. Nicht die privaten Unternehmen, sondern die Stadt- und Gemeindewerke genießen derzeit bei den Bürgern das größte Vertrauen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Erbringung sensibler Aufgaben wie die Wasser- oder Energieversorgung.

Die Herausforderung für die öffentlichen Unternehmen besteht nun vor allem darin, dieses Vertrauen auch zukünftig durch entsprechende Leistungen zu rechtfertigen. Dabei kann es nicht nur um die Gewährleistung einer hohen (Versorgungs) Qualität gehen, sondern auch um die Sicherstellung einer wirtschaftlichen Leistungserbringung. Dazu sind geeignete Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Insbesondere interkommunale Kooperationen können hier, bei entsprechender Ausgestaltung, ein probates Mittel sein. Häufig zeigen sich allerdings bei der Umsetzung und operativen Ausgestaltung der Prozesse ungeahnte Schwierigkeiten, sind Kooperationen doch meistens Zweckbündnisse und keine Herzensangelegenheit. Um diesen Schwierigkeiten vorzubeugen und die angestrebten Ziele zu erreichen, erweist sich eine Unterstützung durch Fachexperten für die Begleitung von organisatorischen Veränderungsprozessen häufig als Schlüssel zum Erfolg.