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Erfahrungsbericht über den Berufseinstieg als Junior Berater bei Lischke Consulting

Nach einigen Jobmessen und mehreren Praktika wusste ich immer, was ich als BA Publizistik / Kommunikationswissenschaften und Master BWL NICHT werden will. Dies sollte sich schlagartig ändern, nachdem ich eine Veranstaltung der studentischen Unternehmensberatung „StuBe Kiel“ besuchte.

Verschiedene Wirtschaftszweige, Problemstellungen unterschiedlichster Natur, Erarbeitung von Lösungsansätzen im Team, eine wunderbare Möglichkeit, um meine facettenreiche Ausbildung und meine Leistungsbereitschaft in der Praxis zu testen. Einige Projekte und Erfahrungen später war ich mir dann sicher – ich will Beraterin werden und das Handwerk professionell erlernen.

Um ein klareres Bild von der Branche zu bekommen, begann ich mit meinen Recherchen im Internet. Schnell wurde mir klar, dass Beratung nicht gleich Beratung ist und große Unterschiede hinsichtlich Philosophie und Beratungsansatz bestehen. Nach meinen ersten Projekterfahrungen mit der „StuBe Kiel“ wusste ich, dass ich ein Umsetzungstyp bin. Für mich persönlich ist es wichtig zu wissen, dass sich nach einem Beratungsprojekt messbare Verbesserungen einstellen. Bei Strategieprojekten sah ich immer die Gefahr, dass ein Potential zwar erkannt aber nicht erschlossen wird, da das entwickelte Strategiepapier in der Schublade verschwindet und verstaubt. Ein Professor gab mir dann den entscheidenden Hinweis, mich über Lischke Consulting zu informieren. Wie gesagt, so getan. Die ausschlaggebenden Argumente mich dort zu bewerben waren vor allem die unterschiedlichen Branchenfelder und die Aussage: „Die Umsetzung beginnt bereits während der Analyse“. Bereits nach der ersten Bewerbungsrunde hatte ich ein äußerst positives Bauchgefühl und war überzeugt, dass ich hier das Beraterhandwerk von der Pike auf lernen kann. Meine Überzeugung für Lischke Consulting bestätigte sich im zweiten Gespräch. Kurze Zeit später bekam ich die Zusage. Ich hatte es geschafft!

Am 15. März diesen Jahres startete ich mein Berufsleben im Hamburger Büro. Der bereits vorbereitete Einarbeitungsplan ließ keine Fragen offen und vermittelte mir alle relevanten internen Abläufe und Prozesse. Meine ersten Aufgaben als Junior Consultant bestanden darin Powerpoint-Charts für Angebote oder Kundenpräsentationen zu erstellen und sich in eine Vielzahl unterschiedlicher Themen vom C-Teile-Management über die Wertschöpfungskette eines Frontendmoduls bis hin zu aktuellen Entwicklungen in der Friedhofsverwaltung einzuarbeiten.

Ein Highlight des ersten Monats bei Lischke Consulting war die ZIEP (Zielerreichungsprogramm), ein 3-Tageswork-Shop zur Bewertung von Projekten, Definition von Zielsetzungen und Erweiterung des Horizonts durch Fachvorträge, aber auch durch einen Drink an der Bar. Während dieser drei Tage in Berlin konnte ich meine Kollegen auch privat kennen lernen und war vom gelebten Teamgeist sehr beeindruckt.

Nachdem ich mit den Lischke Standards vertraut war und neue Herausforderungen forderte, war meine nächste Station ein Projekt im Medienumfeld in München. Das echte Beraterleben begann ziemlich früh. Montags, 5 Uhr morgens aufstehen, um den Flug nach München zu erwischen, dort angekommen ins Projektbüro zum Kunden fahren und von den Kollegen freundlich empfangen zu werden. Dann „Druckbetankung“, um über den aktuellen Projektstatus informiert zu werden und quasi gleichzeitig mit der Projektarbeit zu beginnen: recherchieren, konzipieren, entwickeln, Daten erheben und analysieren und in Präsentationen darstellen, Meetings und Workshops abhalten u.v.m. Trotz des immer präsenten Projektdrucks haben mich meine Kollegen vor Ort intensiv in die Themen eingearbeitet und mich dem Kunden vorgestellt. Ich war nun vollwertiger Bestandteil des Projektteams. Die Beratertage in München vergehen sehr zügig. Trotzdem bleibt immer genügend Zeit für Diskussionen und Gespräche mit den Kollegen. Abends geht es ins Hotel und manchmal rafft sich das Team dann noch zum gemeinsamen Joggen entlang der Isar auf. Nach einer sehr arbeitsreichen Woche freut man sich darauf in den Flieger zu steigen und nach Hause zu fliegen.

Am „Casual Friday“ versammeln sich alle Berater in ihren Büros in Hamburg oder München. An Freitagen wird jeder Moment genutzt, um sich über aktuelle Beiträge im internen Wiki unter Kollegen auszutauschen oder Entwicklungen von internen Brachen- und Kompetenzteams zu diskutieren. Des Öfteren klingt der Freitag bei einem Sekt und Leckereien in der Küche aus. Hierzu finden sich immer wieder Anlässe wie z.B. Jubiläen, Start neuer Projekte oder der Empfang neuer Mitarbeiter.

Während des ersten halben Jahres habe ich mich sehr gut in die Lischke Consulting Welt eingefunden und fühle mich im Beraterteam ideal aufgehoben. Ich habe gelernt stetig zu fordern, um gefördert zu werden und wünsche mir viele weitere spannende Beratungsprojekte, um mich als Beraterin zu beweisen.

 

 

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